Die Situation
Cuenca ist die drittgrößte Stadt Ecuadors. Rund um den Markt „El Arenal“ ist die Armut der Bevölkerung deutlich spürbar. Der übliche Monatsverdienst reicht kaum zum Überleben.
Unter dieser Situation leiden ganz besonders die Kinder. Nicht selten müssen bereits Dreijährige zum Lebensunterhalt selbst beitragen. Sie können ihre Kindheit nicht leben und finden kaum Halt in ihren Familien. Viele suchen ihre Nahrung im Abfall und setzen sich damit schweren Krankheiten aus.
Die neunjährige Schulpflicht ist für diese Kinder nur Theorie. Immatrikulationsgebühren, Schulgelder und Ausstattungen wie Schuluniformen können sie und ihre Familien nicht bezahlen. Der Kreislauf von Analphabetismus, Arbeitslosigkeit, Fehlernährung und Krankheit setzt sich damit immer weiter fort.
